Gaienhofen - auf der Halbinsel Höri im Bodensee, der charmanten Urlaubsregion am Ufer des Untersees.
www.gaienhofen.de
An der Spitze der Halbinsel Höri im Bodensee liegt die Gemeinde Gaienhofen mit ihren Ortsteilen Hemmenhofen, Horn, Gaienhofen und Gundholzen und wird auch als „Mittlere Höri“ bezeichnet. Die 4 Teilorte liegen über 10 km hinweg direkt am Seeufer und sind durch die einmalige Lage ausgezeichnete Erholungsorte. Die vielseitige Landschaft mit Wald und See, Obst- und Gemüsegärten rund um den 708 m hohen Schienerberg steht zu einem großen Teil unter Natur- oder Landschaftsschutz und eignet sich ideal zum Radfahren, Wandern, Spazieren, zu Wassersport jeglicher Art oder einfach nur zum Ausruhen und Energietanken.
Gaienhofen ist die gelungene Mischung aus Kunst, Kultur und Naturerlebnis. Anfang des 20. Jahrhunderts zog die einmalige Lage der Halbinsel bedeutende Künstler an. So fanden hier der Schriftsteller Hermann Hesse sowie die Maler Otto Dix, Helmuth Macke, Max Ackermann, Erich Heckel, Walter Herzger, Curth Georg Becker und viele andere ihren Lebensmittelpunkt und Inspiration. 1904 ließ sich der Dichter Hesse in Gaienhofen nieder, um dort "ein ländliches, einfach-aufrichtiges, natürliches, unstädtisches und unmodernes Leben zu führen". Das alte Bauernhaus, in dem er drei Jahre lang lebte, beherbergt heute das Hermann-Hesse-Höri-Museum. 1907 bezog Hesse mit Familie das einzige, von ihm selbst erbaute Haus im Hermann-Hesse-Weg 2, das nach umfangreicher Sanierung durch die neuen Eigentümer 2005 den Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg verliehen bekam und an bestimmten Terminen öffentlich zugänglich ist.
Der bekannteste Maler der Höri ist sicher Otto Dix, der im Dritten Reich als „entarteter Künstler“ galt. Er zog 1936 nach Hemmenhofen, wo noch heute im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des Malers, dem Otto-Dix-Haus, einige seiner Werke ausgestellt sind. Auch heute noch bieten Ateliers und Galerien Raum für künstlerische Aktivitäten.
Weitere Attraktionen in Gaienhofen sind die "Lenk-Skulptur“ mit Figuren aus einem Werk von Otto Dix, der Campingplatz Horn mit vogelkundlichem Pfad, Schmetterlingsweg, Wetterstation und mehr, die kath. Pfarrkirche und der Wasserturm Horn mit einem einzigartigen Seerundblick, die Schifffahrt Gaienhofen-Schaffhausen als eine der schönsten Stromfahrten Europas sowie eine Fahrt mit der Höri-Fähre zum Schweizer Ufer. Überregional bekannt ist das Ev. Internatsgymnasium im ehemaligen Schloss der Konstanzer Bischöfe.
Information:
Kultur- und Gästebüro Gaienhofen Im Kohlgarten 1 78343 Gaienhofen Tel. +49(0)/7735/81823 Fax: +49(0)/7735/81818 www.gaienhofen.de
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Ortsteile:
Horn, Gaienhofen, Hemmenhofen, Gundholzen Einwohner: 3.100 Größe: 1.255 Hektar Höhe: 425 m ü. M. liegen. Unterkünfte: 3 Hotels, 2 Gasthäser, 4 Pensionen, 19 Privatzimmer, 76 Ferienwohnungen, 4 Campingplätze
Sehenswürdigkeiten:
Hermann-Hesse-Höri-Museum mit Hermann-Hesse-Haus (1904-1907), Hermann-Hesse-Statue von Friedhelm Zilly, Hermann-Hesse-Haus (1907-1912) mit Garten, Otto-Dix-Haus Hemmenhofen, „Lenk-Skulptur“ mit Figuren aus einem Werk von Otto Dix, Diverse Ateliers und Galerien, Skulpturenbrunnen in Gundholzen von Friedhelm Zilly, Kath. Pfarrkirche und Wasserturm Horn mit Seerundblick, Campingplatz Horn mit vogelkundllichem Pfad, Schmetterlingsweg, Wetterstation, Schifffahrt Gaienhofen-Schaffhausen als eine der schönsten Stromfahrten Europas, Höri-Fähre Horn-Berlingen-Gaienhofen-Steckborn
Partnerstädte:
St. Georges de Didonne (F), Balatonföldvár (H), Steckborn (CH) Kirchen: Kath. Kirchen St. Johann Horn, Kath. Mauritiuskapelle Gaienhofen, Ev. Melanchthonkirche Gaienhofen, Kath. Kirche St. Agatha Hemmenhofen
Bildungseinrichtungen:
Kindergarten Horn, Grundschule Horn, Hermann-Hesse-Schule Hauptsschule Gaienhofen, Ev. Internatsgymnasium Schloss Gaienhofen, Jugendmusikschule Höri, Volkshochschule
Soziale Einrichtungen:
Seeheim Höri, "Haus Frohes Alter", Sozialstation Radolfzell-Höri, Nachbarschaftshilfe |