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Leise gurgelt das Wasser um die schmalen, hölzernen Pfeiler der Rheinbrücke. Das Wasser glitzert opalgrün in der Morgensonne. Ruhig segelt ein Kormoran dem Flussufer entlang. Was nach romantischer Literatur klingt, ist hier Realität. Diessenhofen, eine facettenreiche Kleinstadt zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen.
Was Diessenhofen besonders auszeichnet ist die Mischung aus Stadt- und Dorfcharakter.
Obwohl: seit 1178 hat Diessenhofen das Stadtrecht. Und städtisches Flair ist im mittelalterlichen Ort reichlich vorhanden. Sei es in der renovierten Burg „Unterhof“, die der Credit Suisse Group als Ausbildungszentrum für ihr Kader aus aller Welt dient. Oder im dazugehörigen gediegenen Hotel mit seinen 89 Zimmern, in den etlichen Bars der Altstadt, dem Gasthaus Krone, das jüngst mit 13 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet wurde, oder in der Vinothek „Bon Huis“, die selbst in nationalen Gastro-Führern herausgehoben wird.
Auch die Infrastruktur stimmt. Gut 30 Detailhändler sind vor Ort: Von Apotheke, über Modeboutique, einem Reisebüro bis hin zu den grossen Lebensmittelgeschäften ist hier alles zu finden. Ausserdem laden über 40 Vereine zum Mitmachen ein: Tennisclub, Pontonierfahrverein, Pfadfinder, Fussballclub, Jugendmusical-Verein, etc. Auch Kulturliebhaber kommen auf ihre Kosten. Die Auswahl reicht von klassischen Konzerten bis Rock-Festivals und von Lesungen im Burgsaal bis zu Kino-Abenden unter freiem Himmel.
Hohe Lebensqualität
Im Gegensatz zur Grossstadt liegt in Diessenhofen die Natur gleich vor der Türe. Das Gebiet am Hochrhein lädt ein zu einem Spaziergang dem Flussufer entlang, einer Wanderung zur Kartause Ittingen, einer Schifffahrt nach Kreuzlingen oder einfach zum Relaxen im Strandbad von Diessenhofen. So romantisch die Lage des Ortes, so realistisch und fortschrittlich dessen Verwaltung. Genauso wie darauf geachtet wird, dass die Finanzen stimmen und damit die Gemeinde weiterhin eine der steuergünstigsten im Kanton Thurgau bleibt, genauso treibt die Stadtverwaltung die Erhaltung der malerischen Altstadt voran. Von sich selber behaupten die Diessenhofer, dass sie offene Menschen sind. Offen auch für Neuzuzüger. Diesen bietet der Ort – neben günstigen Landpreisen – jedenfalls etwas Aussergewöhnliches: Denn Diessenhofen ist eine Stadt, wo die Bewohner noch in einem Dorf leben.
Altstadt, Aussicht und Architektur
Enge Gassen und schmale, hohe Häuser prägen die Altstadt. Wer dem Rheinufer oder der Stadtmauer entlang spaziert, entdeckt immer wieder original Details aus der Kyburgerzeit. Wer nur mittelalterliche Atmosphäre vermutet, wird überrascht von einem faszinierenden Nebeneinander von historisch und modern.
Für Diessenhofen sind die mittelalterlichen Bauten wichtiges Kapital. Entsprechend kümmert sich die Stadt um die Erhaltung. Seit fünfzehn Jahren unterstützt sie die privaten Hausbesitzer mit Beiträgen an die Renovation der Fassaden und die Erhaltung historischer Bausubstanz. Ein Grossteil der Häuser präsentiert sich deshalb „herausgeputzt“. Die finanzielle Unterstützung löst weit mehr aus. Meist bleibt es nicht bei der Sanierung der Fassade. Viele Hausbesitzer renovieren im gleichen Zug auch das Innere ihrer Häuser. Allein im Jahr 2003 hat die Stadt so mit einer Investition von 110'000 Franken Folgeinvestitionen von über zwei Millionen Franken ausgelöst. Und die Resultate bestätigen, es lohnt sich !
Kontraste gut kombiniert
Diessenhofen hat nicht nur mittelalterliche Substanz und renovierte Altstadthäuser zu bieten: Neubauten und Umbauten setzen Akzente in und ausserhalb der Altstadt So zum Beispiel das Wohnquartier Rhysägi. Die Besonderheit des Standortes mit Aussicht auf den Rhein und die optimale Besonnung prägen die Architektur. Die roten Kubusbauten mit grossen Fensterfronten wirken progressiv, luftig. Ein Kontrast zur Altstadt-Idylle. Ein weiterer Beweis dafür, dass Kontraste das Stadtbild beleben: das umgebaute Depot des Pontonierfahrvereins. Die gewählte Fassadentextur der Holzkonstruktion fügt sich gut in die Rheinlandschaft ein. Diessenhofen ist eine Architekturoase.
Kunst, Kultur und Köstlichkeiten
Die ausgezeichnete Standortqualität von Diessenhofen motiviert Wirtschaft und Bevölkerung: Rund 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hier ihren Arbeitsplatz. Doppelt so viele, nämlich 3200, schätzen die Wohnqualität dank privilegierter Lage am Rhein. Und was noch ?
Stichwort Kunst und Kultur: Lieben Sie klassische Musik ? Die Akustik und das Ambiente im Rathaussaal begeistern Interpreten wie Publikum. Die traditionelle Konzertreihe im Rathaus bietet von Januar bis März Musik vom Feinsten, Von Barock über Klassik bis zur Moderne. Kultur zum Anschauen findet der Besucher im Museum „Oberes Amtshaus“, mit permanenter Kunstausstellung der Bilder des einheimischen Künstlers Carl Roesch. Naturwissenschaftliche, handwerkliche oder künstlerische Veranstaltungen und Ausstellungen ergänzen das Angebot. Mehr im Veranstaltungskalender unter www.diessenhofen.ch Rubrik Kultur.
Überraschende Gastronomie
Köstlichkeiten für Gaumen und Auge findet der Gourmet auch in Diessenhofen. Das gemütliche Gasthaus Krone wurde mit dreizehn Gault Millau-Punkten ausgezeichnet. Edle Tropfen: Die Vinothek „bon huis“ wird in nationalen Gastroführern geehrt. Die südafrikanischen Weine sind nicht nur im Sommer auf der Terrasse ein Genuss. Diessenhofen ist ein Geheimtipp.
Wissen, Wellness und Wirtschaft
Wo Wissen zwischen historischen Mauern und modernem Design weitergegeben wird: In der Burg „Unterhof“ befindet sich unter anderem das Ausbildungszentrum der Credit Suisse Group. Die stilvollen Räume inspirieren wohl jeden Seminargast.
Und wer sich anschliessend erholen will, findet genug Möglichkeiten: Ein Spaziergang am Rheinufer, Joggen entlang ausgeschilderter Laufstrecken, ein Besuch im Fitnessraum, Dampfbad, Sauna, Massage – und im Sommer liegt das Wellnessangebot sozusagen vor der Türe ! Gesunder Körper, gesunder Geist – und den Kopf frei für neue, innovative Ideen:
Hightech für die ganze Welt
Was hat Diessenhofen mit der LSVA zu tun ? Die Fela Elektronik Gruppe in Diessenhofen entwickelt und produziert internationale Hightech-Systeme zur Gebührenerfassung, Ortung und Verkehrstelematik. Ein Produkt davon kennen nicht nur die Lastwagenfahrer: das LSVA-Erfassungsgerät Tripon®. Seit 2001 ist Fela auch verantwortlich für Pflege und Unterhalt wichtiger Systemteile für die LSVA. Weniger bekannt bei der Bevölkerung, aber nicht weniger interessant, sind die Erfindungen wie die Armbanduhr mit Radioaktivitätsmesser oder das kleinste GPS-Empfängermodul. Fela wirkt bei europäischen Forschungsprojekten für interoperale Erfassungssysteme von Strassengebühren mit. Diessenhofen ist international.
www.diessenhofen.ch
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