Anzeigen

Banner
Herbstfeste und kulinarische Wochen am internationalen Bodensee

Herbstfeste und kulinarische Wochen am internationalen Bodensee

Zur Erntezeit, wenn Winzer, Obstbauern und Landwirte die Früchte ihrer Arbeit eintragen, verwandelt sich die internationale Bodenseeregion in ein S...

Drei Bodensee-Thermen auf einen Streich

Drei Bodensee-Thermen auf einen Streich

Entspannung mit Seeblick mit der Kombikarte „Thermen-Trio" Direkt am Ufer des westlichen Bodensees laden drei moderne Thermal- und Freizeitbäde...

Herbstliches Garten-Rendezvous am Bodensee

Herbstliches Garten-Rendezvous am Bodensee

Private Gärten und öffentliche Parks am Untersee und im Hegau laden ein Der westliche Bodensee erinnerte schon Fürst Pückler an einen Landscha...

Bodenseeköche tischen Felchen auf

Bodenseeköche tischen Felchen auf

<> Im Herbst laden 26 Restaurants zu den Felchenwochen am Untersee Während der Felchenwochen am Untersee probieren sich Gäste der Region vom ...

Anzeigen

Veranstaltungen

Biber, Bratwurst und Gourmet-Beiz: Kulinarische Entdeckungen in St.Gallen

PDF Drucken E-Mail
Aktuelles vom Bodensee

SGBT_Stadtfuhrung_vor_StiftskircheFeine Küchen in der Klosterstadt

Die UNESCO-Weltkulturerbestadt ist nicht nur reich an Kultur, auch die Küchen und regionalen Köstlichkeiten der Ostschweiz-Metropole machen längst von sich reden. Allein in St.Gallen gibt es elf vom Gastronomieführer Gault Millau ausgezeichnete Restaurants.

Die St.Galler Geschichte steckt voller wunderlicher Anekdoten rund ums Essen. Dies zeigt schon der Gründungsmythos der Stadt. Als der Mönch Gallus um 612 im wunderschönen Tal zwischen Wasserfall und Wildnis seine Einsiedelei errichten wollte, soll ihm ein Bär Holz fürs erste Herdfeuer gebracht haben. Zum Dank hat Meister Petz ein Brot erhalten. Ob es ein bis heute typisches St.Galler Brot war, ist leider nicht überliefert. Nicht nur Brote, auch Lebkuchen haben in St.Gallen ihre eigene Gestalt. Das feine Gewürzgebäck wird hier Biber genannt und in kunstvoll gefertigten Modellen ausgebacken. Ein besonders kostbares Bibermodel - natürlich mit Bär und Mönch - befindet sich im Besitz der St.Galler Zuckerbäckerdynastie Pfund, die seit 1421 in St.Gallen ansässig ist und noch heute ihre Leckereien im Haus zur Kanone am Marktplatz vertreibt. Was dem ausgehenden Mittelalter die feinen Gewürzkuchen waren, sind den St.Gallern seit spätestens Mitte des 19. Jahrhunderts die Schokoladen, zum Beispiel von Maestrani. In der Chocolaterie im „Blauen Haus" am Klosterplatz lebt die Erinnerung an den St.Galler Schokoladen-Fabrikanten weiter.

Elite-Schüblig und Gourmet-Beizen

Nicht einmal eine Wurst ist in St.Gallen einfach eine Wurst. Die Satzung der städtischen Metzgerzunft von 1438 erlaubte für die echte St.Galler Bratwurst nur erstklassige Zutaten, insbesondere Kalbfleisch. Daran halten sich die Metzger bis heute - so ein Schüblig ist sogar auf der Strasse gegessen eine Köstlichkeit. Im doppelten Wortsinn gehobener wird in den St.Galler Erststockbeizli, etwa im „Bäumli" oder „Schäfli", gegessen. Die Speisesäle im ersten Stock haben Tradition. Hier werden währschafte Klassiker serviert. Die Testesser von Gault Millau staunen „was für hochwertige Erzeugnisse regionale Produzenten zu bieten haben" und welch „gleichzeitig bodenständig-authentische wie weltoffen-moderne Küche" daraus gezaubert wird.

Pauschalangebot St.Gallen kulinarisch

St.Gallen-Bodensee-Tourismus bietet Urlaubern für 135 Franken/ 98 Euro* pro Person ein Pauschalarrangement für eine kulinarische Entdeckungsreise durch die Welterbestadt an. Das Angebot gilt an Wochenenden (ausgenommen Messertermine) und beinhaltet eine Übernachtung inklusive Frühstück in einem 3-Sterne-Superior Hotel im Doppelzimmer. Zum Paket gehören auch ein öffentlicher Stadtrundgang sowie der „Kulinarische Stadtführer" St.Gallen mit Anekdoten und Tipps zum Einkehren. Pro Person gibt es zudem 17 Gutscheine zum Probieren lokaler Spezialitäten wie Olma-Bratwurst, Klosterkäse, Culinarium-Landbier oder St.Galler Biber. Eingelöst werden können die Gutscheine in allen Culinarium-Geschäften - eine Liste samt Lageplan findet sich im Stadtführer.

Ein „Kulinarischer Stadtführer" macht Appetit

Die 64-seitige Broschüre mit dem Titel „Kulinarischer Stadtführer" bündelt Geschichten zu Bauten und Köstlichkeiten in St.Gallen. Wer mag kann damit auf eigene Faust durch die Ostschweizer Metropole flanieren. Hungrig oder durstig wird er dabei garantiert nicht bleiben. Denn in vielen historischen Gebäuden sind noch heute feine Beizen, Chocolaterien oder Käsehändler beheimatet. 32 Stationen sind im Führer beschrieben und bebildert. Durchnummeriert finden sie sich in einem übersichtlichen Faltplan im Buchumschlag wieder. Das Büchlein wurde vom Trägerverein Culinarium in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege St.Gallen umgesetzt und ist bei der Tourist-Info am Bahnhofplatz für 10 Franken/ 6,70 Euro* oder mit 17 Gutscheinen für 25 Franken/ 16.70 Euro* erhältlich.

Gruppenangebot: Beizenbummel durch die Welterbestadt

Die Kombination aus Stadtführung und dem Besuch verschiedener Restaurants vermittelt einen lebendigen Eindruck von der Gallusstadt. Zwischen den Episoden und Anekdoten der kompetenten Stadtführerin servieren Gastwirte regionaltypische Spezialitäten in ihren traditionellen Gaststuben. Gewählt werden kann zwischen einem 3- bis 6-Gang-Stadtspaziergang. Apéro, Vorspeise, Suppe, Hauptgang und Dessert werden dabei in unterschiedlichen „Beizen" eingenommen. Die Stadtführung findet in Gruppengrössen von sechs bis 25 Personen statt und kostet für die gesamte Gruppe zweistündig 195 Franken/ 136 Euro* oder dreistündig 220 Franken/ 154 Euro*. Das gewählte Menü wird zusätzlich pro Person abgerechnet.
Informationen und Buchung: St.Gallen-Bodensee-Tourismus, Bahnhofplatz 1a, 9001 St.Gallen, Tel. +41 (0)71 227 37 37, Fax +41 (0)71 227 37 67,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.st.gallen-bodensee.ch

* Der Euro-Preis ist abhängig vom Tageskurs.